Unterbränd

 

Auszug aus:

„Beiträge zur Statistik der inneren Verwaltung des Großherzogthums Baden", Ministerium des Inneren (Hrsg.), Carlsruhe, 1855 (nach der Bevölkerungsaufnahme vom Dezember 1852); Seekreis - Bezirksamt Donaueschingen, S. 18 ff.:

Gemeinde

Zahl der Familien

Zahl der Personen, davon

männlich

weiblich

gesamt

Unterbränd

20

60

51

111

Heidenloch

2

6

3

9

Summa

22

66

54

120

Auszug (ohne Quellenangaben in Fußnoten) aus:

„Die Gemeinden der Amtsbezirke Donaueschingen und Neustadt in historischer Darstellung", Heizmann, Ludwig (Hrsg.), München, 1933, S. 55:

Unterbränd

Bevölkerung

Anzahl Einwohner

1825

1875

1900

1925

106

129

151

150

Ortsname

Brand, Bränd, Brende bezeichnen eine Waldstelle, welche durch Feuer gerodet wurde.

Unterbränd im Gegensatz zu Oberbränd (Neustadt).

Schreibweisen: Der Weg der über das Brend gat, 1491.

Geographisches

816 Meter, Dorf westlich von Bräunlingen am Brändbach, 14 Kilometer von der Amtsstadt.

Gemarkung: Größe im ganzen 304 Hektar, Eigentumsgrundstücke 192, Wohngebäude 27, landwirtschaftliche Betriebe 27, aufgeteilte Allmende 11 Hektar.

Ortsgeschichte

Der Ort ist durch Rodung entstanden. Bürger Bräunlingens haben seit 1555 Oberbränd besiedelt und kurze Zeit darauf auch Unterbränd. Beide gehörten zum Gebiete Bräunlingen, wurde 1806 mit der Stadt Bräunlingen an Baden abgetreten. Unter badischer Herrschaft wurden beide selbständige Gemeinden. Das Schul- und Rathaus wurde 1885 vergrößert.

Kirchliches

Unterbränd war ursprünglich Filiale zu Bräunlingen, seit 1809 Filiale zu Hubertshofen. Die romanische Filialkapelle St. Matris B. Mariä V. ist 1905 erbaut, ,107 Quadratmeter. Sie ist Eigentum der Kirchengemeinde U. Die Baupflicht hat der Kapellenfonds. Die Gemeinde hat eigenen Gottesacker, die Kirchengemeinde eigenen Stiftungsrat. In der Filialkapelle ist 1 wch. hl. Messe, zugleich als Schülergottesdienst.

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